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Eine Ausstellung zum Kinderbuch

Lank-Latum In der Kunstgalerie Meerbusch wird am Sonntag ein Kinderbuch von Bernd R. Meyer vorgestellt. Die Bilder dazu hat der Künstler Arandus gemalt. Er hatte an der Kunstakademie bei Michael Buthe studiert.

Von Monika Götz

Kunstinteressierte ordnen die Arbeiten von Arandus im Kunst-Jargon in der Regel als Malerei zwischen Realität und Surrealität, Empathie und Skepsis ein. Auch in Meerbuscher Ausstellungsräumen hat er bereits gezeigt, dass er mit seiner Kunst Position bezieht. „Seine sozial-kritischen Arbeiten sind immer auch ein Statement“, fasst Kurator Bernd R. Meyer zusammen. Jetzt zeigt der Künstler in der Kunstgalerie Meerbusch von Klaus Pampel, wie vielseitig sein Kunstschaffen ist.

Bernd R. Meyer kennt den 1964 in Montenegro geborenen Arandus mit Kunststudium bei Professor Michael Buthe an der Akademie Düsseldorf bereits seit einigen Jahren. Jetzt hat er ihn für die Illustrierung seines gerade erschienenen Kinderbuches gewinnen können: „Das hat er sehr liebevoll umgesetzt.“ Schließlich geht es in dem Buch „Das Abenteuer von Ela, dem Karussellpferdchen“ auch um soziales Verhalten im Tierleben.

Das kleine weiße Pferdchen reist mit dem Karussell von Kirmes zu Kirmes und ist sicher, das schönste Pferdchen der Welt zu sein. In der Ich-Form erzählt Ela von dem grauen Elefanten Jimmy, Rudi, dem blauen Bus und Urs, dem Feuerwehrauto, als Attraktionen des Karussells. Ela schätzt sie alle nicht und sie berichtet auch von den Kindern, die nur ungern auf ihrem goldenen Sattel sitzen und reiten wollen. Sie fühlt sich ungeliebt und lässt die kleinen Reiter ihr Unbehagen spüren, dreht sich lustlos im Kreis, wird die „mürrische und beleidigte Ela“ genannt, soll deshalb bald ausgetauscht werden und beschließt deshalb, das Karussell zu verlassen. Allerdings hat Ela wohl nicht bedacht, wie aufregend die Suche nach ihrer Traumweide wird.

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