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Afrikanische Impressionen in Lank-Latum

Meerbusch Am Samstag wird in der Kunstgalerie Meerbusch eine Ausstellung mit internationalem Flair eröffnet. Der Besitzer des Galerie selbst hat 40 Jahre seines Lebens in Südafrika verbracht.

Von Monika Götz

Die Verknüpfung des Galeristen Klaus Pampel mit Südafrika ist bekannt. Dort geboren hat er 40 Jahre seines Lebens in dem Staat im südlichen Afrika gelebt. Seit einigen Jahren aber verbindet er in „Pampels Vinotage“ mit der angegliederten Kunstgalerie unter „Art & Wine“ in Lank-Latum seine Hobbys und Leidenschaften.

Und so rufen dort sowohl südafrikanische Weine als auch Kunstgegenstände unterschiedlicher Stile und Techniken starke Emotionen hervor. In der Regel sind in diesen Kunsträumen auf zwei Etagen von Kurator Bernd R. Meyer ausgewählte Werke internationaler Kunstschaffender zu sehen. Ab Sonntag aber gehört die Kunstgalerie Meerbusch den Arbeiten mehrerer südafrikanischen Künstlerinnen und Künstler: Landschaften, Menschen und Tiere in den unterschiedlichsten Ausdrucksformen werden die ‚Reise‘ der Besuchern durch die Galerie begleiten.

In dieser dritten Ausstellung zum Thema Südafrika zeigen 29 Künstler aus mehreren Provinzen und Regionen anhand von 50 Arbeiten, was sie inspiriert hat – unterschiedliche Menschen, wilde Tiere und faszinierende Landschaften Südafrikas. „Die Bilder lösen Fernweh aus“, finden Galerist und Kurator.

Die Künstler haben Klaus Pampel und seine ebenfalls in Südafrika geborene Frau Ulrike auf den jährlichen Weinreisen kennen und schätzen gelernt: „Sie geben auf ihre persönliche Weise das Lebensgefühl dieses Landes wieder, wie auch ich es in meiner Zeit dort erlebt habe, und sie freuen sich, ihre Kunst hier in Meerbusch zeigen zu können.“ In der Kunstgalerie Meerbusch sind Bronze-Skulpturen und Gemälde aus dem Zululand, Porträts aus dem Swartland, Gemälde der Ehefrau eines bekannten Winzers, eines Superstars aus Zimbabwe, von Talenten aus den Kap Winelands oder von ganz einfachen Menschen zu sehen.

Sie alle erschaffen mit viel Kreativität beeindruckende Werke, um sich und ihre Familie das Überleben in einem Land mit vielen gesellschaftlichen Problemen zu sichern: „Wir helfen gern, indem wir die Arbeiten hier zeigen“, erklärt Klaus Pampel. Ihm ist es wichtig, in der Kunstgalerie die kulturelle südafrikanische Vielfalt zu beleuchten und das Leben der Menschen darzustellen.

Der Galerist und Kurator Bernd R. Meyer begleitet gern durch die Ausstellung – auf Wunsch auch mit einem Glas südafrikanischen Weins. Vernissage ist am kommenden Sonntag, 15 bis 18 Uhr, an der Mühlenstraße 1 unter den Corona-Schutzmaßnahmen. Öffnungszeiten: Bis 19. September. Mittwoch bis Freitag 15-19 Uhr, Samstag 11-15 Uhr oder nach Absprache unter 0172-2700909 (Klaus Pampel) oder 0172-2325415 (Bernd R. Meyer).

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